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Was ist das Koch-Chemie Panel Preparation Spray PPS? Ein gebrauchsfertiger, alkoholbasierter Entfetter und Kontrollspray für Autolack — er entfernt Öl-, Wachs- und Politurrückstände rückstandslos und macht Hologramme sowie Kratzer sichtbar, die vorher durch Polieröle kaschiert wurden.
Wer eine Keramikversiegelung, ein Wachs oder ein Polymer-Coating aufträgt, ohne vorher den Lack zu entfetten, riskiert eine drastisch verkürzte Haltbarkeit — das Versiegelungsmittel haftet auf Rückständen, nicht auf dem Klarlack selbst. Genau hier greift der Koch-Chemie Panel Preparation Spray "Pps" ein: ein gebrauchsfertiger, alkoholbasierter Entfetter, der Lackoberflächen nach der Politur auf den Punkt vorbereitet. In der Praxis ist das PPS weit mehr als ein einfaches Reinigungsmittel — es ist gleichzeitig ein Kontrollwerkzeug, das dir zeigt, ob der Lack nach der Politur wirklich fertig ist oder ob noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig wäre.
Was viele unterschätzen: Polieröle legen sich beim Ausarbeiten in feine Kratzer und Hologramme und kaschieren diese optisch. Wischst du die Oberfläche nur mit einem Tuch ab, bleibt dieser Effekt bestehen — und du denkst, der Lack ist perfekt. Erst wenn das PPS alle Ölrückstände restlos entfernt, siehst du den Lack so, wie er wirklich ist. Für professionelle Lackaufbereiter ist das ein unverzichtbarer Schritt im Workflow.
Das Koch-Chemie PPS basiert auf Isopropylalkohol (IPA) und Butoxyethanol — eine Kombination, die sowohl leichte als auch hartnäckigere Fettrückstände auf Lackoberflächen effektiv löst. IPA ist der Industriestandard für die Lackvorbereitung vor Versiegelungen und Coatings, weil er schnell verdunstet, keine Rückstände hinterlässt und dabei eine breite Wirkung gegen unpolare Verbindungen wie Wachse, Silikonöle und Polieröle hat. Die auf Autolack optimierte Formulierung macht den Unterschied: Die Inhaltsstoffe sind für empfindliche, hochglänzende Klarlacke abgestimmt — also genau jene Oberflächen, bei denen ein zu aggressiver Entfetter mikroskopische Schäden verursachen könnte.
Für den Anwender bedeutet das: Du kannst das PPS direkt nach dem Polieren einsetzen, ohne dass frisch ausgearbeitete Klarlacke durch die Alkoholbasis angegriffen werden. Die Flüchtigkeit des Alkohols sorgt dafür, dass die Oberfläche nach dem Abwischen sofort bereit für den nächsten Schritt ist. Für die Ceramic Allround C0.02 Keramikversiegelung ist das PPS der empfohlene Vorbereitungsschritt: Nur auf einer vollständig fettfreien Oberfläche kann das Ceramic-Polymer die maximale Haftung und damit die volle Schutzdauer von bis zu 24 Monaten erreichen.
Die Kontrollfunktion des PPS ist in der professionellen Lackaufbereitung mindestens genauso wichtig wie die Entfettungsfunktion. Das Prinzip: Polieröle haben eine optische Fülleigenschaft — sie legen sich in feine Oberflächendefekte und machen diese unter normaler Beleuchtung unsichtbar. Erst wenn diese Öle durch einen IPA-Entfetter vollständig entfernt werden, zeigt der Klarlack seinen wahren Zustand. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert, eine Keramikversiegelung oder ein Wachs über Hologrammen und feinen Kratzern aufzutragen — die Defekte werden eingesiegelt und bleiben dauerhaft sichtbar.
In der Praxis wird das PPS nach jedem Polierdurchgang auf die bearbeitete Fläche gesprüht und direkt mit einem sauberen, trockenen Mikrofasertuch abgewischt. Für maximale Kontrollqualität empfiehlt sich das Begutachten der Fläche unter einer Kaltlichtquelle oder Detailing-LED direkt nach dem Abwischen — dann sind auch sehr feine Hologramme eindeutig zu erkennen. Zeigt die Fläche nach dem PPS-Check noch Defekte, wird ein weiterer Korrekturgang eingelegt; ist die Oberfläche makellos, kann direkt mit der Versiegelung begonnen werden.
Praxistipp von Detailing1: Verwende für den PPS-Check immer ein frisches, sauberes Mikrofasertuch — nie dasselbe, das du vorher für die Politur verwendet hast. Polieröl-Reste im Tuch würden die Kontrolle verfälschen. In der Praxis empfehlen wir kurz geschnittene, dicht gewebte Mikrofaser-Poliertücher. Nach dem Abwischen die Fläche direkt unter einer LED-Handlampe im flachen Winkel beurteilen — das zeigt Hologramme deutlich schärfer als normales Raumlicht.
Das Koch-Chemie PPS ist nicht auf Autolack beschränkt. Die materialschonende Formulierung ermöglicht den Einsatz auf allen glatten Oberflächen im Fahrzeugbereich: Klarlack und Basislack, unbeschichteter und beschichteter Kunststoff, Metall (z.B. Chrom, Aluminium), Felgenoberflächen und Glasflächen sind geeignete Einsatzbereiche. Für Motorräder, Nutzfahrzeuge und Wohnmobile gelten dieselben Anwendungsregeln.
Eine wichtige Einschränkung: Das PPS ist kein Universalreiniger und kein Ersatz für eine gründliche Vorwäsche. Es entfernt effektiv Polieröle und leichte Wachsrückstände auf bereits gereinigten Flächen — nicht jedoch eingetrocknete Teer- oder Insektenrückstände und Bremsstaub. Für diese Kontaminationen sind spezifische Reinigungsprodukte nötig; erst danach kommt das PPS als finale Entfettung zum Einsatz.
Reines Isopropanol aus dem Baumarkt funktioniert für viele Anwendungen — ist aber oft zu hoch konzentriert für frisch polierte, empfindliche Klarlacke. Das Koch-Chemie PPS ist speziell für die Lackvorbereitung formuliert: optimale Konzentration, maximale Verträglichkeit auf Klarlack und praktisches Sprühsystem für präzise Dosierung. Wer ein hochwertiges Fahrzeug aufbereitet oder nach intensiver Maschinenpolierarbeit entfettet, ist mit dem PPS auf der sichereren Seite. Zudem bietet das PPS die Doppelfunktion als Kontrollspray, die reines Baumarkt-IPA nicht erfüllt. Das 5-Liter-Gebinde ist ideal für Profis und Werkstätten, die mehrere Fahrzeuge täglich aufbereiten.
Das PPS ist für jeden sinnvoll, der Lackoberflächen professionell aufbereitet und danach eine Schutzschicht aufträgt. Wer die Ceramic Allround C0.02 oder eine andere Keramikversiegelung aufbringt, kommt am PPS nicht vorbei. Das 500-ml-Gebinde ist ideal für den Heimanwender mit ein bis zwei Fahrzeugen pro Jahr; das 5-Liter-Gebinde rechnet sich ab drei Fahrzeugen pro Monat. In Kombination mit der Lack-Polish violett P2.03 als finales Poliermittel bildet das PPS das Bindeglied im Aufbereitungsworkflow, der konsistent hochwertige Ergebnisse liefert.
Das Koch-Chemie PPS ist ein gebrauchsfertiger, alkoholbasierter Entfetter und Kontrollspray für Autolack. Es entfernt nach dem Polieren rückstandslos Öle, Wachse und Polierreste vom Klarlack und bereitet die Oberfläche für Versiegelungen, Coatings oder Wachs vor. Gleichzeitig macht es Hologramme und Kratzer sichtbar, die durch Polieröle kaschiert wurden — ein unverzichtbarer Qualitätskontrollschritt vor jeder Schutzschicht.
Das PPS wird unverdünnt auf die saubere, polierte Lackfläche gesprüht und sofort mit einem frischen, sauberen Mikrofasertuch trocken abgewischt. Kein Einwirken nötig — die Alkoholbasis wirkt beim Auftragen sofort. Nach dem Abwischen die Oberfläche unter einer Kaltlichtquelle auf verbliebene Defekte prüfen. Erst wenn der Lack makellos ist, mit der Versiegelung beginnen. Das Produkt ist gebrauchsfertig und muss nicht verdünnt werden.
Reines IPA aus dem Baumarkt funktioniert grundsätzlich, ist aber oft zu hoch konzentriert für frisch polierte Klarlacke. Das Koch-Chemie PPS ist speziell für die Lackvorbereitung formuliert: optimale Konzentration, maximale Verträglichkeit und praktisches Sprühsystem. Zusätzlich dient das PPS als Kontrollspray — eine Funktion, die reines Baumarkt-IPA nicht bietet. Für empfindliche Fahrzeuge und nach intensiver Maschinenpolierarbeit ist das PPS die sicherere Wahl.
Das PPS ist auf Lack, Kunststoff, Metall und Felgenoberflächen einsetzbar. Es enthält keine halogenierten Kohlenwasserstoffe und ist materialschonend formuliert. Nicht geeignet für die Entfernung von Teer, Insektenrückständen oder Bremsstaub — das sind Aufgaben für spezialisierte Reiniger. Das PPS ist ausschließlich für die Endentfettung nach dem Reinigen und Polieren gedacht.
Ja — wer auch nur einmal im Jahr eine Versiegelung oder ein Wachs aufträgt, sollte vorher entfetten. Das PPS im 500-ml-Gebinde ist ideal für ein bis zwei Fahrzeuge pro Jahr. Die Anwendung ist simpel und erfordert keine Vorkenntnisse. Für ambitionierte Hobbydetailer, die regelmäßig polieren und versiegeln, ist das 5-Liter-Gebinde die wirtschaftlichere Wahl.
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